Daniel Wuttke weist auf seiner Webseite darauf hin, dass sich Kunden in einem persönlichen Gespräch von den Kompetenzen seines Betriebes in Sachen Kunststofffenster, Holzfenster und Aluminiumfester überzeugen sollen. Doch die Verwaltung der Aufträge und die Koordination des sechs-köpfigen Teams werden über eine Software koordiniert. Klingt nach einem Widerspruch? Ist es nicht. So kann Kundenbindung in Zeiten der Digitalisierung gelingen.

„Wir bilden unsere Prozesse digital ab. Das ist für mich ganz selbstverständlich. Ich hatte Ende 2016 genug von der Zettelwirtschaft und bin auf die Cloud-Handwerkersoftware von der Plattform Energieheld umgestiegen“, so Geschäftsführer Wuttke. Der Begriff Cloud bezeichnet eine IT-Infrastruktur, die über das Internet abgebildet wird. In der Cloud können beispielsweise Daten gespeichert werden.

Alles für unterwegs

Gerade beim Einbau von neuen Fenstern ist es besonders wichtig, sich ein Bild von den Gegebenheiten zu machen. Fenster Bude nutzt die Software um Bilder der Baustelle zu machen und diese dann in das System hochzuladen. So haben alle Beteiligten die Möglichkeit, unabhängig von ihrem jeweiligen Standort einen Eindruck zu bekommen, wie der Status Quo ist und welche Maßnahmen durchzuführen sind.

Daniel Wuttke kann dann die Ressourcen einplanen und bereitstellen. Die Angebots- und Rechnungsstellung erfolgt bequem aus dem System heraus.

„Die Digitalisierung im Handwerk bedeutet für mich vor allem eine Arbeitsentlastung. Ich kann mich auf die wesentlichen Punkte konzentrieren und erspare mir viel Verwaltungsaufwand“, erklärt Wuttke die Vorteile. „Bei der – zum Glück – sehr guten Auftragslage, ist das ein wichtiger Kostenfaktor“, so Wuttke weiter. Und ihm bleibt genug Zeit, um sich auf das individuelle Kundengespräch zu konzentrieren.

30 Prozent bessere Auslastung

Nach Angaben der Plattform Energieheld können bis zu 30 Prozent der Auslastung in Handwerksbetrieben durch die Software optimiert werden. Für die Fenster Bude ist der Schritt in die Digitalisierung damit gelungen, ohne größeren Umstellungsaufwand. Sie plant die Software noch um weitere Module zu erweitern. Als nächstes steht die mobile Zeiterfassung an, mit der die Mitarbeiter an ihren jeweiligen Arbeitsorten erfasst werden können.

Die Fenster Bude zeigt, dass Digitalisierung auch in kleinen und günstigen Schritten begonnen werden kann – es muss nicht gleich der umfassende Umbau des gesamten Unternehmens sein.

Sie möchten Ihr Unternehmen auch digitalisieren? Dann bewerben Sie sich für ein kostenloses Projekt mit uns. Hier geht’s zum Formular.

Experten finden Sie außerdem in unserem Kompetenznetzwerk.

Aus unserer Reihe

fokus-praxis-lupe
26. Oktober 2017
Spreespeicher Berlin

26.

Arbeiten 2030

Wie sieht Ihr Job in Zukunft aus? Was zeichnet sich jetzt schon im Zuge der Digitalisierung ab? Was muss sich ändern, damit wir fit für Arbeiten 4.0 sind?

Blog

Ein Drittel des Umsatzes über Soziale Medien

Der Malerfachbetrieb Heyse aus Altwarmbüchen bei Hannover hat fast 5000 Fans bei Facebook. Im gesamten sozialen Netz sind es über 15 000 Kontakte. Davon können selbst viele Marketingagenturen nur träumen.