Design-Thinking: innerhalb kürzester Zeit zu Produkten und Lösungen kommen

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In den ersten beiden Trainings der Reihe „Geschäftsmodellinnovation“ prüften die Teilnehmer ihre Idee auf den Nutzen und beobachteten Umwelt, Kunden und Nutzer. Es wurden Interviews mit Passanten über ihre täglichen Probleme geführt, Sichtweisen definiert und das eigene Denken ständig hinterfragt.

Nun war es an den Teilnehmern, eine anfassbare Lösung für die zuvor aufgeworfenen Probleme zu entwickeln. Am Ende des Trainings gab es ein Virtual-Reality Trainingsprogramm, eine Online-Anwendung zur Frisurberatung und eine ganz große Lösung für nachhaltige Handyproduktion.

Scheitere oft, scheitere früh!

Trainer Moritz Ettl von der HPI Academy erklärt: „Scheitere oft und scheitere früh! Das ehrliche Feedback von anderen im frühen Stadium verhindert eine Entwicklung komplett am Kunden vorbei“. Wenn ein Produkt erstmal fertig vorliege und einem Kunden gezeigt wird, dann bekomme man schnell mal Antworten wie „die Farbe der App gefällt mir nicht, grün wäre besser.“ Echte, fundamentale Kritik traue man sich dann nicht mehr. Im Zentrum des Design-Thinking steht deshalb das ständige und wiederholte Präsentieren vor Fremden. Wie kommt das Produkt an? Wird es verstanden? Der Aha-Effekt bei den Entwicklern bleibt dann meist nicht aus.

Die Botschaft lautet also: „Der Nutzer ist auf der Straße – fragen Sie ihn einfach!“

Beim Testen des Prototypen sollte man auf die 80/20-Regel achten: 80 % spricht der Tester, suggestive Fragen sollten vermieden werden.

Stimmen der Teilnehmer:

„Sehr überraschende Ergebnisse!“

„Man verfällt währenddessen immer wieder in alte Denkmuster, die aber ständig hinterfragt werden und sich dann irgendwann auflösen“

„Das was man am Anfang denkt und was dabei heraus kommt, kann sich komplett unterscheiden!“

„Diese spielerische Struktur – ich bin begeistert!“

„Toll, dass viel Spaß dabei ist!“

 

Marilyn Repp

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