Unsere Best-Practice Tour durch Berlin

Wie sieht ein zeitgemäßer Bewerbungsprozess aus? Wodurch wird mein Unternehmen zum attraktiven Arbeitgeber? Wie bleibe ich als kleines oder mittleres Unternehmen im „war for talents“ wettbewerbsfähig? Nachdem es in unseren ersten drei Workshops im Detail um diese Fragen ging, hieß es nun auf unserer Best-Practice Tour: über den Tellerrand schauen und von erfolgreichen Unternehmen lernen!

Gestartet sind wir in den Räumen von rent24, ein Coworking Space, der ein flexibles Arbeitsplatzkonzept an einem zentralen Standort bietet. Der Faktor „Wohlfühlen“ ist hier grundlegend: Verknüpft werden funktionale Arbeitsflächen in offenen Räumen sowie abgeschlossenen Arbeitskabinen ganz bewusst mit Freizeitelementen. Mitarbeiter können so in kreativen Pausen neue Inspiration sammeln und kommen in Austausch mit anderen Coworkern.

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Flexibilität, Standort & kommunikative Bürogestaltung

Ein ähnliches Konzept verfolgt nexenio: Das IT-Startup entwickelt Cloudlösungen und Tools zur Datenanalyse. Fachkräfte zu finden und zu halten ist für das Unternehmen kein Problem, denn Mitarbeiter profitieren von der zentralen Lage in Berlin Mitte und den flexiblen Arbeitszeiten. Das Büro ist hier nicht nur Arbeitsraum, sondern auch Treffpunkt für Feierabendaktivitäten wie gemeinsame Filmabende bei denen auch Freunde der Mitarbeiter willkommen sind.

Mit Lunch-Paket ging es weiter in den Prenzlauer Berg: Young Targets stellte ihr Konzept des „Recruitainment“, das weit über den Besuch klassischer Karrieremessen und dem einfachen Posten von Ausschreibungen hinausgeht, vor. Unternehmen müssen sich heute auf eine neue Generation von Fachkräften einstellen. Diese haben ganz eigene Wertvorstellungen und Erwartungen an Unternehmen. Eine Recruitainment-Veranstaltung verbindet also eine fachliche Herausforderung mit ungezwungenem Netzwerken und Karrieregesprächen. Hierdurch entwickelt sich direkt ein Austausch auf Augenhöhe, der den Personalern Einblicke in Persönlichkeit und Fachkenntnisse der Bewerber gibt.

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Auch der letzte Stopp bot inspirierende Beispiele für die TeilnehmerInnen. Im 12. Stock der Zentrale von 50hertz bekamen wir über den Dächern Berlins einen Einblick in die Best Practices des Unternehmens. Beim Bau des Gebäudes war das Schaffen einer angenehmen Arbeitsatmosphäre mit offenen Arbeitsbereichen und zahlreichen Rückzugsmöglichkeiten zum konzentrierten Arbeiten ausschlaggebend. Darüber hinaus werden MitarbeiterInnen über Arbeitsgruppen regelmäßig in Entscheidungsprozesse eingebunden.

Am Ende des Tages ist den TeilnehmerInnen klar: Um die Personalsuche zeitgemäß zu gestalten und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren ist mehr zu tun, als Karrieremessen zu besuchen und einen Obstkorb zu spendieren. Flexible Arbeitszeiten, ein zentral gelegener Arbeitsplatz und eine offene sowie kommunikative Bürogestaltung waren für die besuchten Unternehmen die wichtigsten Faktoren. Viele Arbeitgeber setzen heute außerdem auf eine Wohlfühlarchitektur, die Mitarbeitern kreative Pausen ermöglicht, zum Bleiben einlädt oder das Büro sogar zum Feierabend-Treffpunkt werden lässt.

Informationen zu unseren kommenden Workshops finden Sie hier.

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