Lernfabrik Berlin

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Brit.Beneke@lernfabrik-berlin.de

Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin gGmbH

Carl-Scheele-Straße 16

12489 Berlin

Öffnungszeiten

Montag-Freitag 9:00-15:00 Uhr

 

Ansprechpartner:

Olaf Binek (Projektleiter)

olaf.binek@lernfabrik-berlin.de

Tel.: +49 30 6392 9724

 

Brit Beneke (Terminkoordination)

Brit.Beneke@lernfabrik-berlin.de

Tel.: +49 30 6392 9720

Mit der Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin existiert im Technologiepark Adlershof, einem der modernsten Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte Europas, ein innovativer Dienstleistungsanbieter zur Fachkräfteentwicklung und -sicherung für die Wirtschaftsregion Berlin-Brandenburg. Im Mittelpunkt des Handelns der Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin steht der Mensch mit seinen Fähigkeiten, Potenzialen, Bedarfen und Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin vermittelt Wissen und Fertigkeiten aus der Praxis für die Praxis durch den Einsatz von Fachexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft und sichert somit die Nachhaltigkeit im Qualifizierungsprozess.

Die Lernfabrik NEUE TECHNOLOGIEN Berlin fördert den Dialog zwischen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung zur Anpassung und Weiterentwicklung innovativer, den Bedarfen entsprechenden Aus- und Weiterbildungsangeboten.

Was machen wir?

Anhand einzelner Stationen wird dem Unternehmer die gesamte Kette des digitalen Produktionsprozesses näher gebracht.

Was zeigt die Lernfabrik?

Mit hochauflösenden Animationen werden die einzelnen Schritte eines eingehenden Auftrages gezeigt. Welche Daten werden wie generiert und genutzt? Welche Maschinen arbeiten vernetzt zusammen und wie wird der Prozess gesteuert?

Mehrwert für Unternehmer

Die Unternehmer erlangen vertiefte Kenntnisse zu vernetzter Produktion und dazugehöriger Datenverarbeitung. Es werden die Vorteile des 3D-Drucks und Potentiale der automatisierten Produktion deutlich.

Station 1: Kaufmännische Prozesse

Die Daten kommen bereits digital beim Unternehmen an. Die Daten werden in den dafür vorgesehenen elektronischen Arbeitsprozess geleitet. So kommen alle relevanten Daten in der Fertigungshalle beim Produktionsleiter an. Alle notwendigen Kontaktdaten, Kalkulationen und Schriftwechsel sind im Customer-Relationship-Managementsystem (CMS) und Dokumentenmanagement-System (DMS) hinterlegt.

Station 2: Reverse Engineering & Prototyping

Mit einem Laser wird das zu ersetzende Teil gescannt. Die Daten werden anschließend durch eine Software zu einem rechnergestützten Modell (CAD-Modell) umgewandelt. Dieses Modell lässt sich auf einem 3D- Drucker auch zeitnah ausdrucken um die Maßhaltigkeit und die Feinheiten zu überprüfen. Häufig werden diese Systeme in der Entwicklung für Iterationsschritte verwendet. So ist es möglich, neue Einflüsse und Ideen zügig in physische Modelle umzusetzen.

Station 3: Erzeugung eines digitalen Zwillings

Um auf einer CNC- Fertigungsanlage produzieren zu können, muss ein Fertigungsmodell in einer CAD Software erstellt werden. Über dieses Modell wird in der rechnergestützten Fertigung dann bestimmt, mit welchen Werkzeugen in welchen Schritten das Rohteil bearbeitet wird. Über moderne Software-Lösungen wird ein digitaler Zwilling erzeugt, in dem die gesamten Fertigungsschritte simuliert und dargestellt werden. Das geht so weit, dass ganze Fertigungsbaugruppen auf Funktion bereits digital überprüft werden können.

Station 4: vernetzte Fertigung

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Die Maschinen sind alle mit einander vernetzt. In der Fabrik 4.0 sprechen Maschinensteuerung, Sensorik über Temperaturen, Vibrationen, Feuchtigkeit und vielen anderen Einflussfaktoren miteinander. Ziel ist es die Produktionskapazitäten optimal auszunutzen, höchstmögliche Qualität zu liefern und Ausfallzeiten für Wartungen und Reparaturen so weit wie möglich im Voraus erkennen zu können. Unter Zuhilfenahme von Robotik sind Fertigungsanlagen bereits heute dazu in der Lage, ohne menschliche Aufsicht oder Eingriffe, autonom zu produzieren.

Station 5: Auftragsabschluss

Am Ende der Fertigung meldet die Maschine den Abschluss der Bearbeitung. Danach überprüft die Qualitätskontrolle noch das Ergebnis und meldet an die kaufmännischen Systeme: Teil fertig gestellt. Versand vorbereiten. Automatisch kommen aus dem Drucker die Versandpapiere heraus und das Controlling System erhält alle aus der Fertigung stammenden Daten (Arbeitszeiten, Verbrauch, Abnutzung etc.) Auf Knopfdruck kann nun der Produktionsleiter oder auch der Chef sehen, was der Auftrag eingebracht hat. Stimmte die Kalkulation? Wenn nicht, welche Abweichung hat es gegeben und warum? Diese Informationsgewinnung ist wichtig für die nächste Kalkulation, damit sichergestellt werden kann, dass immer genug Marge kalkuliert ist.

Gesamtergebnis

Die einzelnen Stationen in der Lernfabrik Berlin simulieren den gesamten Wertschöpfungsprozess automatisierter Produktion. Von der Dateneingabe bis hin zum Auftragsabschluss und der grafischen Darstellung aller relevanten Parameter wird Ihnen dargestellt, welche Planungen vorgenommen werden müssen. Anhand einzelner Erklärvideos und Animationen, wird der gesamte Produktionsprozess auch für den digital noch nicht affinen Unternehmer veranschaulicht.