Was ist eigentlich digitales Marketing und was nützt es?

Digital-Marketing ist die Form von Marketing, die in der Onlinewelt stattfindet. Dabei geht es hier darum – genau wie in der analogen Welt auch – mit der Zielgruppe zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Kontakt zu treten und sie, zum Beispiel für Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu begeistern.

Lesen Sie im Beitrag nach welches Potenzial digitales Marketing haben kann.

Wir verbringen heutzutage mehr Zeit denn je im Internet. Daher überrascht es nicht, dass auch die Marketing-Maßnahmen vermehrt auf digitale Kanäle verlegt werden. Sie sind ein wesentlicher Faktor um wettbewerbsfähig zu bleiben und Geschäftsziele zu erreichen.

Digitales Marketing dient dazu,

  • die Bekanntheit und Auffindbarkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen
  • das Geschäft auszuweiten und neue Zielgruppen zu gewinnen
  • um Aufwände im Vertrieb zu reduzieren und den Service für die Kundschaft zu verbessern

Dennoch sind die folgenden Vorurteile immer noch sehr stark verbreitet. Erfahren Sie jetzt, was wirklich dran ist und warum es so wichtig ist, zeitnah zu handeln:

Ausrede 1: „Mein Business läuft doch“

Das ist super! Trotzdem hilft es, Zufriedenheit nicht zur Bequemlichkeit werden zu lassen. Kennen Sie noch Kodak, Sony oder Nokia? Diese Unternehmen haben es nicht geschafft, den digitale Wandel erfolgreich zu gestalten und stehen beispielhaft dafür, dass Offenheit gegenüber Digitalisierung und Optimierung wichtig ist, auch wenn es gerade eigentlich ganz gut läuft.

Ausrede 2: „Mein Vertriebsmodell funktioniert doch“

Wie volatil ein Vertrieb ist, der ausschließlich auf den persönlichen Kontakt baut, hat uns Corona gezeigt. Der persönliche Kontakt bleibt weiterhin extrem wichtig und ist nicht ersetzbar. Dennoch sind wir in einer Situation, in der diese Art von Kontakt aktuell nicht bzw. nur eingeschränkt möglich ist. Jetzt, wo viele Messen und Präsenztermine wegfallen, brauchen Unternehmen schnell Alternativen, die mit dem klassischen Vertriebsprozess kombiniert werden können.

Tipp:

Die Form der Zusammenarbeit wird sich langfristig verändern. Daher ist es ratsam, den Offline-Vertrieb durch Online-Maßnahmen zu ergänzen.

Ausrede 3: „Ich kenne meine Kundschaft“

Die Antwort darauf: Teilweise. Sie kennen sicherlich die Kundinnen und Kunden, mit denen Sie regelmäßig und eng zusammenarbeiten. Und nun stellen Sie sich einen Eisberg vor. Die Spitze steht symbolisch für diese Gruppe. Alles was sich unterhalb der Wasseroberfläche befindet, ist für Sie jedoch unbekannt. Das sind die KundInnen, die Sie noch nicht kennen. Das ist ungenutztes Potential, weil Sie nicht wissen, wo und wen Sie suchen müssen und ansprechen können. Und genau dabei sind digitale Tools zur Zielgruppen-Erweiterung und zum besseren Zielgruppen-Verständnis sehr nützlich. Damit wissen Sie, mit welchen Argumenten Sie potenzielle KundInnen im Entscheidungsprozess abholen.

Lesen Sie nach:

In unserem Blogbeitrag „Digitale Kommunikation: Mit diesen Tipps erreichen Sie Ihre Kundschaft auch aus dem Homeoffice“ legen wir den Fokus darauf, wie Sie mit verschiedenen digitalen Kanälen den Kontakt zur Kundschaft aufrecht erhalten können.

Ausrede 4: “ Digitale Kanäle haben keinen Einfluss auf das Mittelstandsgeschäft“

Laut einer Studie von Roland Berger, sind 57 % des Einkaufsprozesses schon gelaufen, wenn erstmals einE VertriebsmitarbeiterIn kontaktiert wird. Das heißt, dass über die Hälfte des Entscheidungsprozesses online stattfindet. Das kann man auch sehr gut an eigenen Verhaltensweisen ablesen: Wer etwas kaufen will, informiert sich oft vorab online. UnternehmerInnen und EinkäuferInnen suchen ebenfalls nach Schlagworten im Internet, schauen Videos oder lesen Artikel, um sich vor einem Kauf zu informieren. Wer also in der Informations- und Anbahnungsphase online nicht präsent ist, kommt vielleicht gar nicht mehr in die engere Auswahl der relevanten Lieferanten.

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Abgehackt:

Mit unserer Checkliste „Soziale Medien erfolgreich nutzen“ können Sie Ihre online Aktivität überprüfen.

Ausrede 5 „Ich weiß genau, welches Magazin meine Zielgruppe liest.“

Und deshalb werden noch immer Printanzeigen in Magazinen und Zeitungen zu teuren Preisen gebucht. Doch wer wird auf die Anzeige aufmerksam? Wer hat sie sich vielleicht sogar mehrmals angeschaut? Das sind wichtige Erkenntnisse, die Ihnen helfen, die Relevanz eines Mediums für Ihre Zielgruppe zu bestimmen. Henry Ford sagte schon: „Ich weiß, dass die eine Hälfte meines Werbebudgets rausgeschmissenes Geld ist. Ich weiß aber nie, welche.“ Mit Online-Marketing können Sie Ihre Zielgruppe sehr genau bestimmen und dadurch teure Streuverluste vermeiden. Außerdem sind Online-Maßnahmen messbar und regelmäßig optimierbar. Sie können sehen welche Suchbegriffe oder Anzeigenformate für Ihre Zielgruppe gut funktionieren und welche nicht. Oder auf welchem Kanal das Mediabudget besser investiert ist.

Tipp:

In unserem Flyer „Digitales Marketing für den Mittelstand“ fassen wir die wichtigsten Punkte zum Thema zusammen.

Vielleicht haben Sie sich bei der einen oder anderen „Ausrede“ ertappt gefühlt und ein paar Denkanstöße an die Hand bekommen. Haben Sie den Mut und hinterfragen Sie Ihre Marketing-Maßnahmen in Bezug auf Effektivität, Effizienz und Krisensicherheit. Hier kann die Digitalisierung einen erheblichen Beitrag leisten – auch und erst Recht für KMUs.

Autorin: Sonja Philipp
Redaktion: Esta Winkler 

Über die Autorin:

Sonja_Philipp

Sonja Philipp ist Beraterin bei Tigerbytes und unterstützt als Expertin für digitale Kommunikation mittelständische Unternehmen bei Digitalisierungsvorhaben. Tigerbytes gestaltet digitale Geschäftsmodelle vom Konzept bis zur Umsetzung und versteht sich als Partner für Unternehmen für die Entwicklung digitaler Produkte, relevanter Inhalte und wirkungsvoller Marketingmaßnahmen.

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