Pflichtunterweisungen gehören zum Alltag der innerbetrieblichen Weiterbildung. Wie der Name schon sagt, sind sie verpflichtend, denn sie garantieren unter anderem Sicherheit für Arbeitnehmer am Arbeitsplatz. Weitere Beispiele sind ein datenschutzkonformer Umgang mit Kundeninformationen sowie die Qualitätssicherung von Produkten und Dienstleistungen. Je nach Branche kommen viele spezielle Pflichtunterweisungen dazu.

Unterweisen im Betrieb

Je nach Unternehmen sind bestimmte jährliche Unterweisungen vorgeschrieben. So müssen Sie beispielsweise über potenzielle Gefährdungen aufklären um die MitarbeiterInnen vor Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu schützen (Arbeitsschutzgesetz § 12).

Pflichtunterweisung durch interaktive Lerninhalte

Pflichtunterweisung zeitgemäß vermitteln

Hand aufs Herz: Pflichtunterweisungen sind häufig „trockene“ Themen und werden von Mitarbeitern nicht selten als lästig empfunden. Manches ist für den einen oder anderen selbsterklärend und Rechtliches wie die so oft besprochene DSGVO ohnehin unliebsam. Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen eine Herausforderung, ihre Mitarbeiter hierfür zu begeistern. Umso wichtiger ist es, dass Pflichtunterweisungen attraktiv aufbereitet sind.

Interaktive Lernvideos für Arbeitssicherheit & Co. – Was bringt das?

Interaktive Lernvideos bieten den großen Vorteil, dass sie Wissen nachhaltig und spielerisch vermitteln. Komplexe Inhalte werden so zum Beispiel in eine Geschichte verpackt und im Video sind regelmäßig kleine Übungen eingebaut. Ein zentraler Aspekt ist sicher auch eine ansprechende Aufmachung. Das Sehverhalten der Nutzer hat sich durch moderne Online-Medien und Social Media nämlich stark verändern. Es ist heute leichter, auch für nicht gewerbliche Nutzer, Beiträge in ein anspruchsvolles Design zu verpacken. Entsprechend hoch ist der Anspruch auch an Lernvideos.

Welche Kriterien erfüllt ein gutes Lernvideo?

Was aber macht eine gute Pflichtunterweisung im Gewand eines interaktiven Formats aus? Worauf müssen Unternehmen achten. Denn der Markt der interaktiven Lernvideos ist, wie Fontane so schön schrieb, ein weites Feld. Denn die Anzahl der Formate nimmt zu, und nicht alles, was Gold ist, glänzt. Da kann es helfen, dem Anbieter ein paar zentrale Fragen zu stellen.

1. Werden die Mitarbeiter mit einbezogen?

Es wurde bereits erwähnt: Ein gutes Lernvideo ist interaktiv. Inhalte werden nicht einfach abgespult, sondern abgefragt. Durch dieses „Learning by Doing“ bleibt das Gelernte im Gedächtnis. Und das ist ja das Ziel einer Pflichtunterweisung. Ein gutes interaktives Lernvideo zeichnet sich deshalb dadurch aus, dass regelmäßig kleine Übungen eingebunden sind.

Interaktive Inhalte

2. Wissen mit Storytelling „erzählen“

Das kling erst einmal ungewöhnlich, ist aber die modernste Form der Schulung. Denn: Wir alle lieben Geschichten. Was wir mögen, konsumieren wir bereitwilliger und merken uns das Erzählte besser. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber ich weiß noch genau, wer Schneewittchen den roten Apfel gegeben hat.

Verpacken Sie die Inhalte in eine Geschichte

3. Ansprechendes Design

Das ist ein sehr zentraler Punkt. Denn wie oben angeführt, sind die Nutzer heute sehr anspruchsvoll. Jeder Influencer kann hochwertige Beiträge gestalten. Das sollte auch mindestens der Anspruch an Ihre Lerninhalte sein! PDFs und Powerpoint-ähnliche Schulungen sind deshalb nicht mehr zeitgemäß. Betrachten Sie die angebotene Pflichtunterweisung kritisch: Gefällt mir das? Spricht mich die Aufmachung an? Kann ich gut folgen? Merke ich mir alles gut?

Achten Sie auf ein gutes Design der Videos

Ja, Pflichtunterweisungen können „Spaß“ machen

Zumindest müssen sie nicht langweilig sein. Und das sollte ein interaktives Lernvideo erreichen. Natürlich wird die Lieblingsserie immer spannender sein als die letzte DSGVO-Schulung und zwischen dem Unterhaltungswert liegen Welten – aber es müssen ja keine Galaxien sein.

Die Autorin

Norma Demuro –  keeunit GmbH

Norma Demuro ist Gründerin und Geschäftsführerin der keeunit GmbH mit Sitz in Mainz. Die Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin gilt als E-Learning-Expertin. Mit keeunit bietet sie digitale Weiterbildungslösungen für mittelständische und große Unternehmen an.

Auch interessant:

30. März 2020
telefonisch

30.

KI-Sprechstunden (telefonisch)

Besprechen Sie mit unseren KI-Trainern Ihre Herausforderungen und Möglichkeiten in der Anwendung Künstlicher Intelligenz. Individuell, praxisorientiert und maßgeschneidert auf Ihre Ziele. Im Anschluss erhalten Sie einen personalisierten KI-Bericht.

Kontaktieren Sie uns.

Bei Fragen und Anmerkungen helfen wir Ihnen gerne weiter. Schreiben Sie uns!

Nicht lesbar? Neues Captcha anfragen. captcha txt

Start typing and press Enter to search