Stefan Frerichs von der Wirtschaftsförderung der Stadt Postdam zeigte zunächst 10 Stolpersteine der Digitalisierung, die ihm immer wieder in der Beratung begegnen. Sehen Sie hier in Kürze seine Präsentation.

Den Digitaldruck-Dienstleister Polyprint GmbH aus Berlin-Adlershof gibt es seit 1991 – das Unternehmen hat mittlerweile 30 Mitarbeiter. Gründer und Geschäftsführer Stefan Meiners ist seit 2010 dabei, sein Unternehmen zu digitalisieren.

Die Herausforderung: die Systeme im Haus mussten an diejenigen der Kunden „angedockt“ werden  und kompatibel sein. Die Kunden sind dabei ausschließlich Unternehmen und keine Endkonsumenten. „Als wir 2010 begannen, sollte das Projekt ein Jahr lang dauern. Aber es wurde schnell klar, dass das nicht einzuhalten war“ sagt Meiners heute. Der Digitalisierungsprozess sei fortlaufend. 8783 Aufträgen im Jahr und 34 pro Tag seien ohne digitale Strukturen jedoch nicht mehr zu bewerkstelligen.

Digitalisierung dauert – aber lohnt sich

Der Geschäftsführer erinnert sich: „die erste Einführung einer Software war eine absolute Fehllösung und wir haben einiges Geld in den Sand gesetzt. Es wurde klar: wir müssen bei den Unternehmensprozessen ansetzen.“

Wer einen schlechten Prozess digitalisiere, habe am Ende einen schlechten digitalen Prozess – so die Botschaft. Zunächst mussten bei Polyprint also die Bestellungen digitalisiert werden und Strategie und Ziel definiert werden.

Wie die Digitalisierung von Bestellprozessen und Warenwirtschaft funktionieren kann, können Sie außerdem in dem von uns begleiteten Projekt „Marmelade 4.0“ nachvollziehen. Lesen Sie hier die ganze Geschichte.

 Marilyn Repp

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