Konstruktives Gespräch zu den Herausforderungen der Digitalisierung in der Praxis

Sehen Sie hier das Feedback von Unternehmer*innen zu Ihren Digitalisierungsprojekten mit _Gemeinsam digital und die Einschätzung des Parlamentarischen Staatssekretärs Dirk Wiese vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Welche Methoden führen zu erfolgreichen digitalen Projekten in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)? Wie nutzen KMU das Angebot des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Berlin? Wie können andere Unternehmen von diesen Erkenntnissen profitieren? Diese und weitere Fragen diskutierte Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie (BMWi) direkt mit beteiligten Unternehmen. Anlässlich seines Besuchs  berichteten sie von den Herausforderungen, aber insbesondere auch den Chancen, welche der Prozess mit sich bringt.

Am 26. Juni besuchte der Parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese (BMWi) die Lernfabrik Adlershof als Teil des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Berlin. Ziel war es, das Demonstrationszentrum für Digitalisierung näher kennenzulernen und Einblicke in die Digitalisierungsprojekte zu erhalten, die KMU mit dem Kompetenzzentrum angehen.
Der praxisnahe Einblick in die unternehmerischen Herausforderungen und in die gemeinsame Lösungsfindung führte zu angeregten Diskussionen über Maßnahmen der Digitalisierung im Mittelstand. Thilo J. von Beyme, Geschäftsführer der Berliner Eiswelten GmbH konstatierte:

„Unser Anspruch, ein modernes, kundenfreundliches und effizientes Bezahlsystem in unserer Eis-Event-Location zu etablieren, stellt eine große Herausforderung dar. Durch die Unterstützung des Kompetenzzentrums bei der Prozessdefinition und -simulation wurde unser Vorhaben wesentlich nutzerorientierter. Mit dieser fachlichen Hilfe testen wir nun im nächsten Schritt, wie funktionsfähig und benutzerfreundlich die neuen digitalen Prozesse in der Praxis sind.“
Auch Heiko Zemmler, Geschäftsführer der Zemmler Siebanlagen GmbH sieht sein Unternehmen auf einem guten Weg: “Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Berlin konnten wir Ideen zur Digitalisierung unserer Warenannahme und Qualitätskontrolle entwickeln, die benutzerfreundlich auf unsere Mitarbeiter zugeschnitten sind. Mit den Prototypen als Vorlage können wir die entwickelten Lösungen viel einfacher umsetzen.“

Inga Kühn, Projektmanagerin bei der BEOS AG ging auf ein anderes Angebot ein: „Die Workshops des Kompetenzzentrums liefern zahlreiche praxisnahe und konkrete Impulse, wie wir die Digitalisierung im Unternehmen angehen können. Das Design-Thinking gibt uns Werkzeuge und Methoden an die Hand, die die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten unterstützen.“


Nach diesen Feedbacks zog der Staatssekretär erste Bilanz: „Die heutigen Gespräche im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin haben gezeigt, dass praxisorientierte Angebote den Unternehmen in kurzer Zeit viel bringen. Den Mittelstand langfristig und mit regionalen Anlaufpunkten bei der Digitalisierung zu unterstützen, ist gut und enorm wichtig.“

In der Lernfabrik kommen regelmäßig Unternehmer aus der Region zusammen, um an den Veranstaltungen des Kompetenzzentrums teilzunehmen und die Demonstratoren zu testen.

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