Das Unternehmen

MembraPur ist ein Brandenburger Wasseraufbereitungsunternehmen mit 32 Mitarbeitern. Es verarbeitet verschiedene Geräte für die Wasseraufbereitung und verwendet dabei fast ausschließlich High-End-Technologien. Über ein Händlernetz mit eigenen Vertriebsbüros in Peking, Kuala Lumpur und Sao Paulo werden die Geräte weltweit vertrieben.

Die Herausforderung

Durch die Möglichkeiten des Internet of Things (IoT) steigen die Erwartungen bei den Kunden hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit und Funktionalität an die Produkte. Fehlerzustände der Reinstwasseranlage sollen durch die international tätigen Serviceteams nach Möglichkeit online analysiert und zügig behoben werden. Eine permanente Internetverbindung aus dem Labor ist jedoch mit den geltenden Sicherheitsanforderungen des Kunden nicht vereinbar.

Lösung

In einer Prozessübersicht mit allen beteiligten Rollen, Systemen und Daten wurde der Informationsfluss visualisiert. Im Team wurden Eingriffsmöglichkeiten von der Anlage bis zum Service- Desk erarbeitet. Ein Konzept für temporären und kontrollierten Zugang zur MembraPureCloud eröffnet dem Unternehmen die Möglichkeit, künftig zeitnah und umfassend Diagnosedaten auswerten und schnell Fehlerkorrekturen an Kundenanlagen vornehmen zu können.

Vorgehensweise

Mit nutzerzentrierten und qualitativen Methoden wie Interviews und Beobachtungen sowie einem Kreativworkshop, hat das Team die Prozesse im Unternehmen erfasst und in einem Prozessschaubild veranschaulicht. Anschließend wurden Schritte zur Lösung für die Nutzung des IoT ohne dauerhafte Internetkopplung sowie ein Design für das künftige Gesamtsystem inklusive Steuerungshardware in den Anlagen entworfen.

Ergebnis

In der Analyse wurde deutlich, dass die bestehenden Systeme in einem Gesamtsystem mit einem temporären und kontrollierten Zugang zum Internet vernetzt werden können, um die Informationsflüsse zu optimieren. Dem Unternehmen steht nun ein Konzept zur Verfügung, wie es in drei Teilbereichen (Hardware, Software und Firmware) das Gesamtsystem aufbauen kann. So können die Kunden vom IoT profitieren ohne ihre Labore dem Internet gegenüber dauerhaft öffnen zu müssen und das Unternehmen kann seinen internationalen Service optimal einsetzen.

Suchmaschinen-Stichworte für Lösungsanbieter

  • Internet of Things
  • Es handelt sich hierbei um eine individuelle Lösung, die speziell auf das Wasseraufbereitungsunternehmen zugeschnitten ist.

Art des benötigten Umsetzungspartners/ Dienstleisters

  • Hardwareentwickler
  • Softwareentwickler
  • Firmwareentwickler

Komplexität bei der Entwicklung und Einführung der Lösung

Hoch*

*(Die Komplexität kann je nach Anforderungen, Investitionsbedarf, Schulungsbedarf, etc. der Aufgabenstellung stark variieren.)

Dauer der Einführung

1 Jahr

Systemkosten für den Betrieb der Lösung pro Monat

unter 1000 €*

*(Die Kosten können je nach Komplexität, Anforderungen stark variieren.)

Teillösung aus dem Praxisprojekt „Wasser auf digitalen Wegen

Workshop mit den Mitarbeitern
Workshopergebnisse
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