Das Unternehmen

Die Tischlerei hat ihren Sitz in einem kleinen Ort an der Spree und ist ein traditionsreiches Unternehmen im Bereich der Holzfertigung und Tischlereidienstleistungen. Sie besteht bereits in 5. Generation seit 1897 als Familienunternehmen und beschäftigt Meister, Tischler, Ingenieure und Designer, sowie Auszubildende in der eigenen Werkstatt unter einem Dach. Das Handwerksunternehmen hat 12 Mitarbeiter.

Die Herausforderung

Im Unternehmen steht ein Generationenwechsel kurz bevor. Dadurch besteht für die neue Geschäftsführung die Gefahr, dass vorhandenes Wissen des Unternehmens verloren geht und nicht vollumfänglich an die jüngeren Kollegen gelangt.

Des Weiteren kann die Geschäftsführung die langjährigen und qualifizierten Mitarbeiter des Unternehmens aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr umfassend einsetzen. Die Fertigung ist körperlich zu anstrengend. Die erfahrenen Mitarbeiter sind jedoch aufgrund ihres Know-Hows und Wissens wichtig für das Unternehmen und dessen sehr individualisierte Dienstleistungen.

Die Folge

Aufgrund des kurz bevorstehenden Generationenwechsels machen sich die alte und neue Geschäftsführung darüber Gedanken, wie sie Wissen intern nachhaltig speichern und weitergeben können. Vor allem die Frage, wie die junge Generation bestmöglich vom Know-How der bisherigen Führung profitieren kann, stellt den Betrieb vor eine wichtige Herausforderung.

Eine weitere wichtige Fragestellung ist, wie die Tischlerei den Prozess der Fertigungsvorbereitung so digitalisieren kann, dass sie ältere Mitarbeiter zum einen weiterhin dort einsetzen kann. Zum anderen wie sie das Wissen digital so erfässt, dass es im Betrieb verbleibt.

Der Wunsch

Mit dem Generationenwechsel will das Unternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen. Es will Probleme in der Auftragsbearbeitung lösen. Außerdem will es Wissen für die Zukunft verfügbar halten.

Das Unternehmen wünscht sich von _Gemeinsam digital deshalb ein Konzept: wie können sie die Auftragsvorbereitung digitalisieren? Wie lässt sich intern vorhandenes Wissen abspeichern? Wie bleibt es für alle Mitarbeiter im Betrieb verwertbar?. Dazu gehört auch, dass sie von der Annahme des Auftrags, über die Beratung des Kunden, bis hin zur Übergabe an die Fertigung alles standardisieren und digitalisieren. So will der Betrieb Fehler während der Auftragsvorbereitung reduzieren.

Die Vorgehensweise

Analyse der IST-Situation mit Ableitung (oder Identifikation) des Soll-Zustands, um u.a. folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie sieht der Prozess der Auftragsvorbereitung derzeit aus?
  2. Wo passieren Fehler?
  3. An welchen Stellen können ältere MA vermehrt mit eingebunden werden?
  4. In welcher Form existiert das Wissen der älteren MA und wie kann es am besten für jüngere und nachfolgende Generationen im Betrieb zugänglich gemacht werden?

Eine weitere Fragestellung, die sich aus dem Generationenwechsel ergibt:

Wie kann das Unternehmen seinen langfristigen USP in punkto Qualität und Kundenzufriedenheit auch bei Weggang/Ausfall der erfahrenen MA sichern?

Das Wissen der Älteren nutzen
Wissen internalisieren - ein wichtiges Thema bei einem Generationswechsel in kleinen Unternehmen | Foto: pixabay
Projekt Tischlerei Wissen digitalisieren
Digitalisieren eines Prozesses bedeutet auch köperliche Arbeitserleichterung | (c) Photo by Jana Sabeth on Unsplash

Projektlaufzeit

Q1-2019 bis Q2-2019

Projektstatus

Planungsphase 100%
Durchführungsphase 100%
Abschlussphase 100%
Evaluationsphase 100%

Beteiligte

Der Projektumsetzer

eStrategy Consulting GmbH

Anschrift: Bergstraße 22,

10115 Berlin
Web: http://estrategy-consulting.de/

Herr Cliff Pfefferkorn (Partner)
Mail: cpfefferkorn@estrategy-consulting.de

Projektmanager/ Mitarbeiter: Juliane Wilson, Ronald Friese, Sara Feickert, Caroline Willnecker-Pfefferkorn

jwilson@estrategy.consuting.de

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