Das Unternehmen

Das Unternehmen Hakenberger Fleisch GmbH (HaFleG) ist auf das Schlachten und Zerlegen von Rind- und Lammfleisch aus dem Havelland spezialisiert. Hierfür beschäftigt das Unternehmen sieben Mitarbeiter. Das produzierte Fleisch wird im Direktvertrieb und über einen Webshop angeboten.

Die Herausforderung

Für den Versand seiner Ware hatte das Unternehmen einen Dienstleister beauftragt, welcher die angegebenen Liefertermine teilweise nicht einhalten konnte. Hierdurch kam es zu Paketlaufzeiten von über 48 Stunden, was für den Handel mit frischen Fleisch- und Wurstwaren kaum tolerierbar ist. Durch die Kühlakkus können maximal 48h sichergestellt werden. Zusätzlich waren die internen Prozesse so gestaltet, dass immer versucht wurde die Ware so schnell wie möglich zu verschicken, was aber auf Kundenseite gar nicht gewünscht war. Die Kunden wünschten, dass die Ware zum Wunschtermin geliefert wird und waren nicht glücklicher wenn die Ware schneller kam, weil sie dann gar nicht da waren um diese in Empfang zu nehmen, was bei Frischfleisch besonders ärgerlich ist.

Lösung

Zum einen wurde die Empfehlung gemacht die Prozess innerhalb der Unternehmens so anzupassen, dass die bestellte Ware nur an bestimmten Tagen und bis zu einer definierten Uhrzeit an die Versanddienstleister übergeben wird. Zusätzlich muss die passive Kühlung mittels Kühlakkus verbessert werden, so dass mindesten 48h Paketlaufzeiten ohne Probleme möglich sind. Zum anderen können unterschiedlichste Dienstleister mit dem Versand der Ware beauftragt werden, die jeweils auf den fachgerechten Transport von Frischeprodukten – innerhalb von 24 Stunden – spezialisiert sind.
Darüber hinaus wurde empfohlen den Wunschliefertermin des Kunden zu bestätigen und sich danach auszurichten. Zusätzlich sollte auch eine automatische Abstellgenehmigung bei Bestellung der Ware für den Kunden generiert werden, um den Empfang am Anlieferungstag so einfach wie möglich sicher zu stellen. Es wurde weiterhin empfohlen keine Lieferung an Paketstationen oder Hinterlegung auf Poststellen aus Haftungsgründen zuzulassen.

Vorgehensweise

Die Analyse der IST-Situation erfolgte mittels eines anonymen Testeinkaufes (Mystery Shopping) im Webshop des Unternehmens. Anschließend wurden diese Daten in eine Kunden-Erwartungs-Übersicht (customer experience map) übertragen, um die Kundenerwartung und die “Schmerzpunkte” für die Bestellung und Zustellung der Ware abzubilden. Zusätzlich wurden verschiedene Dienstleister ermittelt, die frische Produkte in der Region oder deutschlandweit versenden. Diese Informationen wurden mit dem Unternehmen ausführlich besprochen und Vor- und Nachteile erläutert.

Ergebnis

Durch eine bessere Kühlung der Produkte können alle gängigen Lieferdienste zu akzeptablen Preisen den Versand übernehmen. Für den überregionalen Versand in ganz Deutschland erfolgt die Lieferung in der Regel innerhalb von 24 Stunden, nur in Ausnahmefällen innerhalb von 48 Stunden. Durch die angepassten internen Prozesse erhalten die Kunden die Ware zum gewünschten Zeitpunkt. Sollten die Kunden an dem Tag nicht zu Hause sein, können sie mit der Abstellgenehmigung einfach einen Nachbarn autorisieren.

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*(Die Komplexität kann je nach Anforderungen, Investitionsbedarf, Schulungsbedarf, etc. der Aufgabenstellung stark variieren.)

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1 Monat

Systemkosten für den Betrieb der Lösung pro Monat

unter 50 €*

*(Die Kosten können je nach Komplexität, Anforderungen stark variieren.)

Das muss beim Versand von frischen Lebensmitteln beachtet werden
Damit die Ware frisch zum Kunden kommt.
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