Idee auf Nutzen und Sinnhaftigkeit prüfen

Im Quick-Check wird die Idee zunächst auf ihren Nutzen und grundsätzliche Sinnhaftigkeit geprüft. Im ersten Teil des Trainings waren die Teilnehmer unter sich und lernten das systematische Vorgehen beim Quick-Check kennen. Sie diskutierten ihre Idee, um zu erkennen, ob sie überhaupt Sinn ergibt und ausreichend Nutzen bei der Zielgruppe stiftet. So lernte jeder seine Idee kritisch zu hinterfragen, z.B. mit Fragestellungen wie: Gibt es das schon? Was gibt es in der Richtung? Was ist bei meiner Idee anders? Was ist bei meiner Idee besser als bei den bereits existierenden Mitbewerbern?

Teilnehmer beim Quick-Check-Training
Die Teilnehmer des ersten Trainings für den Quick-Check

Methode auch für bestehende Unternehmen nützlich

Ein interessanter Aspekt war auch, dass es potentielle Innovatoren oft große Angst davor haben, offen über ihre Idee zu reden wegen der Gefahr, dass die Idee gestohlen werden könnte. Erfahrungen, nicht zuletzt mit Blick auf das Silicon Valley als dem wohl weltweit größten Treibhaus für Innovationen, haben aber gezeigt, dass der Mehrwert durch das „Darübersprechen“ immens ist. Bei einer Idee, die nicht von weiteren Menschen geprüft wird, läuft Gefahr am Markt und am Bedarf des Nutzers vorbei entwickelt zu werden. Wenn das Produkt bereits fertig ist, ist es schwieriger Fehlentwicklungen entgegenzusteuern.

Das Gelernte beim Quick-Check kommt natürlich nicht nur Gründern zugute, denn es ist ebenso auf Innovationen im bestehenden Unternehmen anwendbar. In der zweiten Hälfte des Trainings kamen dann Gründer hinzu und konfrontierten ihre eigenen Ideen mit dem Quick-Check. Sie berichteten von den Erfahrungen, die sie in ihrem Gründungsprozess gesammelt haben.

Auch interessant:

23. März 2017
TAW Cottbus, Feigestraße 3, 03046 Cottbus

23.

Online Marketing: Das Unternehmen bekannt und auffindbar machen

Eine gute Webseite steht im Zentrum guten Online Marketings. Aber was macht eine gute Webseite aus? Wo bekomme ich sie? Was muss darüber hinaus getan werden, damit sie bekannt und auffindbar wird?

Blog

Interne Vernetzung im Mittelstand: Fünf Gründe für Intranets als Digitalisierungstreiber

Ein Ratgeberstück von Lutz Hirsch, geschäftsführender Gesellschafter von HIRSCHTEC