Die Corona-Pandemie ist das Thema, welches alles andere in diesen Tagen in den Hintergrund drängt. Doch auch jetzt arbeitet die deutsche Wirtschaft weiter, manche Sektoren sind kaum oder gar nicht betroffen, einige wenige profitieren gar. Und gerade hier wird weiter Personal eingestellt. Zudem gibt es bereits Diskussionen über Exit-Szenarien sowie erste Lockerungen, die mittelständischen Unternehmen etwas mehr Planungssicherheit versprechen.

Was ändert sich gerade in der Personalsuche?

Das Homeoffice, von manchen Unternehmen in den vergangenen Jahren durchaus ernsthaft vorangetrieben (etwa Bosch) ist nun binnen weniger Wochen für Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine Normalität geworden. Und siehe da: Es funktioniert sogar! Dieser erzwungene Paradigmenwechsel wird sich nicht mehr rückgängig machen lassen, auch in ruhigeren Zeiten werden Betriebe sich damit abfinden müssen, dass Ihre Mitarbeiter zumindest zeitweise von zu Hause aus arbeiten möchten. Was bedeutet dies nun für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter?

Digitalisierung ist kein Jobfresser – sondern ein Zeitschenker

4 Digitale Trends im Personalbereich, die während der Coronakrise Aufwind bekommen

  • Die digitale Bewerbungsmappe ist nun der übliche Weg
  • Personalsuche über Social Media kommt bei vielen Arbeitgebern an
  • Assessment-Center können auch online realisiert werden
  • Videointerviews sind persönlichen Interviews gleichwertig – und auch durch heterogene Teams, die von unterschiedlichen Standorten aus zugeschaltet werden, realisierbar

Welche Unternehmen profitieren derzeit von dem Wandel?

Wie bereits festgestellt, gibt es auch Profiteure der gegenwärtigen Situation. Ganz offensichtlich sind dies alle Unternehmen, die Leistungen um den Bereich Homeoffice anbieten wie beispielsweise Soft- und Hardware für Videokonferenzen, Lösungen für die IP-Telefonie, Groupware). Aber auch die Anbieter digitaler Dienstleistungen, die sich ohnehin bequem outsourcen lassen, können der Situation etwas Gutes abgewinnen. Dazu gehören auch Anbieter von Leistungen im Recruitment Process Outsourcing (RPO).

RPO beschreibt die Auslagerung verschiedener Rekrutierungsprozesse an externe Dienstleistungsunternehmen, deren HR-SpezialistInnen das richtige Personal für Ihren Betrieb finden und auswählen.
Bild Blogbeitrag Recruitment Process Outsourcing

Hohe Erfolgschancen für RPO in 2020

Die aufgeführten Änderungen in der Arbeitswirklichkeit und insbesondere in der Rekrutierung machen das Outsourcen attraktiv. Je digitaler die Personalsuche erfolgt, um so tiefgehender kann die Übertragung von Prozessen an einen externen Dienstleister realisiert werden. Insbesondere die hohe Akzeptanz von Videointerviews bei einem kompletten Verzicht auf persönliche Treffen, die nun festzustellen ist, wird eine Eigendynamik entwickeln.

Daneben ist natürlich der Kostenpunkt hervorzuheben, denn gerade in Zeiten großer Unsicherheit müssen Fixkosten niedrig gehalten werden. Die Skalierbarkeit von Recruitment Process Outsourcing – ein schneller Start mit raumgreifenden Schritten nach dem Tag X – sollte auch mitberücksichtigt werden.

Fördermöglichkeiten jetzt nutzen!

Bis zu 4000 € Förderung für eine umfassende Unternehmensberatung können beispielsweise noch bis Ende 2020 eingesetzt werden. So können Unternehmen eruieren, ob und wie RPO im eigenen Haus eingeführt werden kann – und das, zumindest bei Firmen mit akuten und nachweisbaren Problemen aufgrund der Corona-Krise, ohne jegliche Eigenbeteiligung.

Über den Autor:

Profilbild Dirk Steffen-tuns

Dirk Steffes-tun ist seit zwölf Jahren als Personalberater tätig. Mit seinem Unternehmen Balkaninvest.eu versucht er, von Bulgarien aus Kunden aus der DACH-Region für das Thema Recruitment Process Outsourcing zu begeistern.

News

Privat: Förderung: Bis zu 4.000 € für Beratungskosten

Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde vorzeitig eingestellt. Corona-betroffene KMU einschließlich Freiberufler können eine Förderung für professionelle Beratungsleistungen bis zu einem Wert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil beantragen. Antragsfrist ist der 31. Dezember 2020.

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